Advent 2024 | Spitzer Installationen & Ernst Schwarz Haus der Diakonie

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Feldkirchen, 5. Dezember 2024.

Lebkuchen, die allen Zeit verschaffen

Lebkuchenduft breitete sich am Donnerstag im Ernst Schwarz Haus in Feldkirchen aus, als die Firma Spitzer zum gemeinsamen Backen kam. An vier Tischen wurde in Gruppen gewartet und angeregt geplaudert bis endlich der Lebkuchenteig ausgeteilt wurde. Dann galt es noch die schönsten Ausstecher auszusuchen.

Frau Gerti entschied sich für einen Tannenbaum und einen Schlitten. Firmenchef Walter Spitzer wählte einen Stern und – in Jägermanier – einen Elch und begründete seine erste Teilnahme am VZ Adventkalender damit, dass er mit seinem Team einmal aus dem Arbeitsrad aussteigen wolle, um für ein paar Stunden mitzuerleben, wie die älteren Menschen in Feldkirchen den Tag verbringen: „Wir haben erfreulicherweise viele Aufträge, sodass die Mitarbeiter gut eingeteilt sind und auch mein Schreibtisch geht über. Das Einzige, was ich momentan nicht habe, ist Zeit. Deshalb kam dann die Einladung von Ursula Mayer von mp creations genau richtig, sich bewusst herauszunehmen, nicht nur eine Summe zu spenden, sondern sich Zeit zu nehmen und diese herzuschenken.“

Während sie behutsam die Hand einer Bewohnerin auf den Keksstecher führte, ergänzte Anna Spitzer: „Eine gute Tat soll man ja jeden Tag tun und dieses Mal dachten wir uns, machen wir das mit den Mitarbeitern gemeinsam. Nehmen wir ein paar Stunden der Arbeitszeit und machen etwas ganz anderes.“

Zwischen den Tischen flitzte ein sichtlich zufriedenes Pflegeteam hin und her, stellte Zutaten bereit, fragte nach dem Befinden und sammelte volle Bleche für die Küche ein. „Wir sind heute so viele, da hätten wir unten keinen Platz gehabt. Deshalb wurde die Kapelle kurzerhand umfunktioniert“, strahlten Angelika Steinwender und Margot Schratzer-Preiml von der Diakonie über die rege Teilnahme.

Gemeinsam wurden die schönen Lebkuchen mit Mandelkernen verziert und man lernte einander immer besser kennen. Sichtlich wohl fühlte sich in dieser Runde Frau Gerlinde, die davon überzeugt war, „… dass die Jungen uns heute noch was beibringen werden! Bei mir waren die Kekse früher sehr klein, sind aber mit den Jahren immer größer geworden. Ich greif schon recht schwer.“ „Die Lebkuchen dürfen ja groß sein!“, sind sich Nina und Kevin lachend einig und kneten fleißig den restlichen Teig, damit die Damenrunde am Tisch wieder weiter ausstechen konnten.

Auch Lukas, der im dritten Lehrjahr ist, zeigte großen Enthusiasmus, denn nicht nur für die Bewohner:innen weckte das Arbeiten mit dem Teig Erinnerungen an früher. „Kekse backen ist eine schöne Kindheitserinnerung, so wie früher mit der Mama. Das macht doch immer Spaß.“  Auch für eine kleine Erfrischung und Stärkung wurde gesorgt, sodass alle bei Laune blieben und der Arbeitseifer weiter anhielt. Und nach dem großen Backen ging es ans Verzieren mit den Spritzsäcken voll klebrigem Zuckerguss. Spätestens hier ließ sich erkennen, dass die Fugenprofis am Werk waren und jeder Lebkuchen nach hohen Qualitätsstandards fertiggestellt wurde.

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Das Projekt findet statt im Rahmen des VZ Adventkalenders des Netzwerks Verantwortung zeigen!, einem Verbund von Unternehmen und Organisationen, die sich mit konkreten Aktionen für verantwortliches Wirtschaften und guten sozialen Zusammenhalt im Land stark machen. Rund 100 Unternehmen sind Partner des Netzwerks, mp creations und die Diakonie de La Tour sind schon viele Jahre aktiv dabei.

 

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