58. Adventfenster | Katholische Kirche & Klinikum Klagenfurt

Was für ein reicher Tag

„Es ist das schönste Projekt, das wir je gemacht haben“, freut sich Christine Raupl vom Katholischen Familienwerk der Diözese. Sie ist mit einigen Kolleginnen und Kollegen heute im Rahmen des Adventkalenders von Verantwortung zeigen! auf die Demenzstation ins Haus der Geriatrie am Klinikum Klagenfurt gekommen.

Nach einer Einführung in das Thema Demenz, in der die Stationsschwester Renate Stuck viele Informationen und praktische Tipps im Umgang mit den Patienten gibt, bekommt jeder Besucher einen alten Menschen für diesen Tag sozusagen in seine Obhut. „Es passt die Zuordnung so gut, es ist unglaublich. Renate Stuck hat eine wunderbare Hand dafür und ist die Seele der Station, das sieht man gleich“, sind die Gäste einig. Am Vormittag nach dem gemeinsamen Kennenlernen gibt es die alltägliche 11-er Runde. Hier wird in spielerischer und unglaublich wertschätzender Weise das Gedächtnis der Patienten trainiert.

Heute stehen Farben am Programm. Mit einem großen Würfel werden Farben gewürfelt und jeder soll dann einen Gegenstand benennen, der diese Farbe hat. Weiß, was ist alles weiß? Schnee, Brautkleid, die Lilie, der Kasten dort – vieles fällt den Patienten dazu ein. Dann ‚rot‘. Rotwein, ruft Herr Franz, alle klatschen. Dann ‚blau‘ – Blaufränkischer, Weintrauben ruft er wieder.

Nach dieser Vormittagsübung in der großen Runde gibt es Mittagessen und das Team der Katholischen Kirche hilft beim Essen, ist einfach dabei und schenkt Aufmerksamkeit und Gesellschaft. Das ist wertvoll hier.

Und am Nachmittag geht es gemeinsam auf den Christkindlmarkt auf den Neuen Platz. Die alten Menschen sind mit Decken in den Rollstühlen gut eingepackt und genießen die neuen Eindrücke. Auch der eine oder andere Lebkuchen wird gekauft. Aber mit Haselnüssen, das ist einer alten Dame besonders wichtig. Dann ein Würstel für jene, die möchten oder einen Punsch. Und gut gestärkt von den vielen Eindrücken geht es dann zurück in den großen Wintergarten der Station. Da packt Wolfgang Unterlercher, der Leiter des Katholischen Familienwerks noch seine Gitarre aus und der Tag klingt bei Punsch und Keksen gemeinsam aus. Es war ein reicher Tag. Reich für alle, die dabei waren.

 

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