29. Adventfenster | Kelag & Caritas Kärnten

Menschen die begeistern

Eine Weihnachtsfeier mit Essen und einem vorweihnachtlichen Beisammensein haben sie sich gewünscht, die Megaphonverkäuferinnen und -verkäufer der Caritas. Michael Ibounig hat für seine internationalen MitarbeiterInnen das Projekt eingereicht und sitzt nun sehr zufrieden mit seinen Schützlingen und einem Team der Kelag in Magdas lokal in Klagenfurt.

Die Abteilung Konzernkommunikation der Kelag mit Abteilungsleiterin Petra Kobald, der Nachhaltigkeitskoordinatorin Verena Ogris und sieben Kollegen lädt die Runde zum Essen und zum Beisammensein.  Gekommen sind 15 Megaphonverkäufer und deren Familien, darunter auch ein 2 Wochen altes Baby und ein kleines Kind mit einem Jahr und sieben Monaten. Die Männer und Frauen kommen alle aus afrikanischen Ländern, obwohl, wie Michael Ibounig betont, Megaphon ein Projekt für alle Menschen ist, die in Not sind.

 Mezze-Teller stehen am Tisch, für den Nachtisch haben die Kelagmitarbeiter selbstgemachten Kuchen mitgebracht. Nach anfänglicher Scheu sind bald die Barrieren überwunden und es wird ein rundum gelungener Nachmittag und Abend. Verena Ogris erzählt: „Es sind spannende und intensive gemeinsame Stunden. Ich bin überrascht, dass viele sehr gut Deutsch sprechen. Wir unterhalten uns darüber, wo sie herkommen und tauschen uns gerade über die Bräuche und Traditionen aus.“ Sie freut sich über die Offenheit der Gäste und darüber ein bisschen herauszuhören, wie es diesen Menschen wirklich geht. Ibounig bestätigt den herausfordernden Hintergrund, den viele Megaphonverkäufer haben: „Es ist eine Freude mit solchen  Menschen zu arbeiten. Ich staune immer wieder, wie viel Kraft sie aufbringen für das Taschengeld, das sie aus dem Verkäufen der Magazine bekommen.“

Die Kelag hat das Taschengeld an diesem Nachmittag mit kleinen Geschenken ein wenig aufgebessert. Jeder bekommt ein eingepacktes Glas mit Marmelade, produziert von Best-of-the-Rest und dran hängt ein Lebensmittelgutschein. Damit das Fest ein wenig reicher ausfallen kann. Reich, wie der Nachmittag für alle Mitwirkenden schon gewesen ist.

 

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