13. Adventfenster | FH Kärnten & Caritas Kärnten

Technik und Soziales – es passt

Die Forschungsgruppe Active & Assisted Living Systeme am Studiengang Medizintechnik an der FH Kärnten arbeitet an begleitender Hilfe für Menschen im Alter. Im Rahmen ihres Adventkalenderprojektes erkunden vier Kolleginnen und Kollegen ihr Forschungsfeld im Rahmen des Netzwerks Verantwortung zeigen! heute in einer neuen und ganz anderen Weise. Daniela Krainer, Elena Oberrauner, Albert Luger und Daniela Ströckl, die das Projekt FH-intern auch vorbereitet hat, sind für einen Nachmittag im Altenheim Haus Elisabeth der Caritas in St. Andrä zu Gast.

Nach einem gemütlichen Kennenlernen und einer Einstimmung auf den Advent mit Liedern und Mundartgedichten rund um Weihnachten geht es ans gemeinsame kreative Gestalten. In Tandems – je ein FH-Mitarbeiter und eine alte Dame – werden Bilder gestaltet. Die Techniken sind unterschiedlich. Die Gäste haben Vorlagen als Anregung mitgebracht, einen Tannenbaum, einen Schlitten, einen Weihnachtsmann. Und es liegt jede Menge Material bereit – Farben, Glitzer und vieles mehr. Da kann aus dem Vollen geschöpft werden! Je nach Fingerfertigkeit und Ausdauer werden die Bilder individuell zu Kunstwerken. Bei so manchem generationenübergreifenden Paar steht der Plausch eher im Vordergrund. „Eine wunderbare Abwechslung vom Arbeitsalltag, auch wenn wir gedacht haben, wir können nicht malen. So haben wir gestempelt“, lacht Daniela Krainer und ihre Freundin für einen Tag, Christl Steiner nickt.

Es ist unglaublich, wie Gäste und Bewohnerinnen Wunschpaten für diesen Tag gefunden haben. „Es passt einfach“, freut sich die Sozialbetreuerin Michaela Perchthold. „Ja, die haben sich wirklich gefunden“ mit dem Blick auf Albert und Frau Götsch. „Aber auch bei uns hat es gleich gepasst“, sagt Berta Schwarz. Sie sitzt nah bei Daniela Ströckl und freut sich sichtlich über die junge Begegnung. Wie auch Maria und Elena. Einen Schneemann und Geschenke haben sie gemalt. Aber nicht zu viel Geschenke, hat die weißhaarige Maria gesagt, weil am Wichtigsten die Gesundheit ist.

„Ja, es war ein sehr schöner Nachmittag“, bestätigt Albert Luger, der neben Frau Götsch sitzt. „Wir haben ihn sehr nett mit der Peppi verbracht, stimmt’s?“ Sie nickt mit einem Lächeln. Sie hört kaum noch, war aber ihr Leben lang im Chor und als sie Albert darum laut genug bittet, singt sie für die ganze Runde „Lavanttål, scheanstes Tål von überåll‘. Bis alle Bewohner wieder in ihre Zimmer entschwinden, mit schönen Eindrücken für den Moment. Und nur der zählt.

 

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