VZ Dialogabend | For Forest. Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur. | 02.04.2019, Klagenfurt

Wie sieht das Kunstprojekt im Wörtherseestadion wirklich aus? Und wie nutzen wir das Potential der Kunstintervention, um Peintners Botschaft im Land zum Thema zu machen? Der Dialogabend am 2. April 2019 in der Villa For Forest in Klagenfurt bot eine Fülle von Informationen zum Projekt und reichlich Raum für intensive Gespräche im Netzwerkkreis.
 

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Das Projekt: Am Anfang war das Bild, das der Künstler und Architekt Max Peintner 1970/71 geschaffen hat. Künstler sind in der Themenwahl ihrer Zeit oft voraus. Er ahnte, dass die Natur zu einem zentralen Thema werden wird. Klaus Littmann wollte das Bild vor 30 Jahren kaufen und musste erfahren, dass es im Besitz eines Sammlers in Amerika ist. Die Idee, es Wirklichkeit werden zu lassen, ließ ihn nicht mehr los. Im Herbst wird nun ein einzigartiges Kunstprojekt im Wörthersee Stadion umgesetzt, der Fußballrasen wird für zwei Monate zum Mischwald...

    Der Dialog: "Gut Ding braucht Weile und was sind schon 30 Jahre für ein Jahrhundertprojekt", mit diesen Worten eröffnete Klaus Littmann am 2. April 2019 den VZ Dialogabend, der im Vorfeld der im Herbst diesen Jahres stattfindenden Kunstintervention "For Forest - die ungebrochene Anziehungskraft der Natur" stattfand. Die anwesenden Gäste bekamen einen Einblick in das Entstehen dieses Projektes, das international für Aufmerksamkeit sorgen wird, ist Klaus Littmann sicher. Erfrischend war der Vortrag allemal, denn in seiner Präsentation hat Littmann mit Ausnahme der Einzigartigkeit Klagenfurts nichts beschönigt, sondern ehrlich und mit schwungvoller Art Einblick in die zeitweise doch schwierige Entstehungsgeschichte des Projektes gegeben.


    Den zweiten Teil des Abend widmeten die Teilnehmenden in Dialoggruppen der Frage, was regional um die Kunstintervention am Aktionen rund um das allen wichtige Themenbündel Natur, Klimawandel und Nachhaltigkeit stattfinden könnte. Gemeinsam wurden Ideen und Vorschläge definiert, wie dieses Projekt auch regional nachhaltig nutzbar werden kann. Anregt wurde auch ein Statement der Netzwerkpartner, um sich gemeinsam explizit für das Projekt auszusprechen. Schließlich gäbe es aktuell (zu) viel an unsachlich-negativer Stimmung, die auch dem Land nicht guttun. Auch das Einbeziehen des Inklusionsaspektes und die Relevanz des Kunstprojektes speziell für junge Menschen bekam Raum.


    Am VZ Dialogabend teilgenommen haben VertreterInnen von APP Steuerberatung, Atrio, autArK, bfi Kärnten, BKS Bank, Diakonie de La Tour, Die Steuerberater, Kärntner Sparkasse, Kelag, Lebenshilfe Kärnten, mp creations, Riedergarten, SOMA Kärnten und WOCHE Kärnten.





    Wir danken Riedergarten Immobilien herzlich für die Gastgeberschaft!



     
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