Rückblick | Dialog Bildungsinnovation im Land fördern | 19.04.2018, Klagenfurt

Wie kann Bildungsinnovation im Land durch neue Kooperation gefördert werden? Diese Frage stand am 19. April 2018 beim Dialognachmittag im VZ Netzwerkbüro im Mittelpunkt. Michael Hagelmüller von Ashoka stellte das neue Projekt Bildünger vor. Das Ergebnis: Im Juli gibt es einen vertiefenden gemeinsamen Workshop.

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Bildung fördern - ‚düngen‘ - das soll das neue nationale Projekt, das die weltweite Organisation Ashoka gemeinsam mit der Stiftergemeinschaft Sinnstifter und weiteren Partnern österreichweit auf die Beine gebracht hat. Bildünger soll und kann auch regional Bildungsinnovationen sichtbar machen und fördern. Ziel ist es, BildungsgestalterInnen vor den Vorhang zu holen und gute Ansätze zu vernetzen. Es geht uns darum, gemeinsame Wirkung zu erzeugen, so formuliert es Michael Hagelmüller, Projektleiter von Bildünger bei Ashoka in seinem Vortrag.

Bildünger setzt auf das Heben und Entwickeln von Bildungsprojekten, die innovativ, transformativ sind und einen Bezug zu den globalen Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen, den sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs) haben. Für diese soll es auch eine Anschubfinanzierung geben, eine halbe Million Euro ist dafür bundesweit reserviert. Besonders im Fokus stehen dabei jene Projekte, die einen integrativen Ansatz verfolgen und die Kooperationskultur im Land auch in neuer Weise fördern.

Insofern passte die Zusammensetzung des Teilnehmerkreises des Dialognachmittags ausgezeichnet, zumal Vertreter der Wirtschaft ebenso anwesend waren wie Repräsentanten aus dem Ausbildungssystem des Landes, die über einen guten Überblick über Aktivitäten und Promotoren verfügen. Und nicht zuletzt Vertreter mehrerer Sozialeinrichtungen, die in der Förderung benachteiligter junger Menschen tätig sind.

"Was ist, wenn wir gemeinsam jene Talente in Kindern fördern, denen zugeschrieben wird, scheinbar keine Talente zu haben?" Was, wenn junge Menschen, die peripher wohnen, die keine familiäre Förderung erhalten, Mädchen mit naturwissenschaftlichem Interesse besodnere Förderung bekämen? Ein konkreter Ansatz für kooperative Bemühungen, die im Rahmen von Bildünger in Kärnten vorangetrieben werden könnte. Eine Konkretisierung wird dann im Zuge eines regionalen Workshops im erweiterten Kreis am 5. Juli 2018 erfolgen.


Dank für die gemeinsame engagierte Diskussion ergeht an die TeilnehmerInnen des Dialognachmittags und an Michael Hagelmüller von Askoka Österreich!

Mehr zum Bildungsinnovationsprojekt Bildünger: www.bilduenger.at



VertreterInnen von folgenden Unternehmen und Organisationen waren beim Dialognachmittag dabei: 4everyoung | AmmA - Arbeitsgemeinschaft zur Begleitung von Menschen mit Assistenzbedarf | autArK Soziale Dienste | Educational Lab - Lakeside Park | IV Kärnten  | Initiative Eckstein und Talenteakademie Kärnten  | Landesschulrat für Kärnten

 
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