Le(h)rnreiche Praktikumstage bei Verantwortung zeigen!

Im Rahmen meines berufsbegleitenden Studiums der DDS (Disability & Diversity Studies) an der FH Kärtnen, darf ich meine Berufsfeldexploration bei Verantwortung zeigen! absolvieren.

 

 

Was führt mich zu Verantwortung zeigen? Das Zusammenspiel von vielen kleinen Zufällen, die das Leben immer wieder für uns bereithält.

 

Das Praktikum beginnt...

Mein erster Praktikumstag, was erwartet mich? Leicht aufgeregt nehme ich die Stiegen des Altbaus in den zweiten Stock. Noch einmal tief durchatmen, klopfen, Türschnalle drücken – und los geht`s.

Zwei freundliche gutgelaunte „Guten Morgen“ schallen mir entgegen, gefolgt von zwei lächelnden Gesichtern – Frau Dr. Iris Straßer und Frau Eva Hepp. Nach einer herzlichen Begrüßung und einer Runde durch die Büroräumlichkeiten – ich muß ja wissen wo ich Kaffee finde – wartet an meinem Arbeitsplatz ein Krapfen auf mich.

Den nehme ich mir gleich mit zu unserer ersten Besprechung zu dritt. Für die Besprechung müssen wir nicht auf die Uhr schauen; mir wird viel Zeit eingeräumt und ein guter Überblick über die aktuellen und geplanten Projekte gewährt. Frau Dr. Straßer hat sich im Vorfeld schon genaue Vorstellungen davon gemacht, welche Wünsche sie, an mich hat.

Mein Arbeitsplatz wartet und ich mache mich an die erste Aufgabe.

 

Da bei VZ alles rund ums Thema Nachhaltigkeit großgeschrieben wird, steht eine Präsentation über das Österreichische Umweltzeichen am Programm. Da ich schon beim VKI (Verein für Konsumenteninformation) für das Österreichische Umweltzeichen für Tourismus mitgearbeitet habe, freut mich diese Aufgabe ganz besonders. Ein kurzes update zum Thema Umweltzeichen schadet nie!

 

 

 

…..und wieder einer dieser kleinen Zufälle. Zum zweiten Mal nehme ich mit einer Freundin an einer sehr netten und kleinen Veranstaltung teil, wir waren ungefähr 10 Personen und wer kommt zur Türe herein? Frau Dr. Iris Strasser - wir mussten beide schmunzeln.

 

Auf nach Graz...

Heute steht ein Termin in Graz am Programm – Auftakt für das Pilotprojekt „Gesellschaftskreise“.

Bitte, was ist ein Gesellschaftskreis?? Sowas wie ein Kreistanz?

Nein, nicht wirklich. Der Kreis besteht aus freiwilligen MitarbeiterInnen, einer Kundin der Lebenshilfe und einer hauptamtlichen MitarbeiterIn der Lebenshilfe. Gemeinsam versucht man Freizeitwünsche der Kundin zu erfüllen und diese Aktivitäten mit der Kundin gemeinsam, nach persönlichen Vorlieben aufgeteilt, innerhalb des Kreises umzusetzen.

Wir treffen uns in den Räumlichkeiten der Witschaftskammer-Graz mit Vertreterinnen der Lebenshilfe und einigen Interessentinnen, die das Projekt mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit unterstützen und mit auf den Weg bringen möchten.

Die Diskussion und die Fragen nach der Projektvorstellung beleuchten das Vorhaben von allen Seiten – schnell steht fest, gerade bei diesem Projekt sind viele Fragen zu klären. Die Gesellschaftskreise scheinen nach dem Nachmittag auf einem guten Weg zu sein. Ich freue mich schon von den ersten gelungen Umsetzungen lesen zu dürfen!

 

 

 

Die Tücken der Technik ...

Kaum zu glauben, dass die ersten Tage des Praktikums so schnell verflogen sind. Eine kurze Besprechung am Morgen: Wünsche, Anregungen, Beschwerden? Ich bekomme Gelegenheit die mir aufgetragenen Arbeiten zu präsentieren.

Da ich für meine Einträge auf der homepage auch Fotos brauche, mache ich mich gleich mit der Kamera vertraut. Welches Motiv eignet sich für meine Einträge im Tagebuch? Der Duft des Cafès hilft mir auf die Sprünge – es wird ein Cafè-Foto. Eva richtet mir dafür einen wunderschönen Cafè mit Milchschaum, ich beeile mich, damit sie keinen kalten Cafè trinken muss.

Dann wird es komplizierter: ich brauche noch ein Foto vom Team. Gibt es ein aktuelles Foto oder darf ich mich ausprobieren? Leider für die zwei Damen, zum Glück für mich, können wir kein Foto finden. Kamera gezückt und: bitte lächeln! Es bleibt aber nicht nur beim Lächeln, wir müssen alle drei richtig lachen.

Schluss mit Lustig, jetzt müssen die Fotos ausgesucht, der Text verfasst und alles auf die homepage gebracht werden. Die Tücken der Technik erweisen sich mit Evas Hilfe überwindbar. Eva kannst du mir bitte helfen???? Die Frage wird heute noch lange in ihren Ohren nachklingen….

 

 

Verena Komposch

studiert DDS (Disability & Diversity Studies) an der FH Kärtnen. 

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