Rückblick | buildUP Plattformabend 'Vertrieb & Marketing' | 09.03.2017

Den Bogen von Produktpositionierung und Aufbau der passenden Vertriebs bis zum erfolgreichen Abschluss eines Verkaufsgesprächs spannte der buildUP Plattformabend im Kreis erfahrener Führungskräfte und aufstrebender Unternehmer am 09. März 2017 beim WdF Kärnten einen breiten Bogen und bot  den Jungunternehmern weit mehr als 7 Tipps für die Umsetzung.
 


Alle Fotos zum buildUP Plattformabend "Vertrieb & Marketing" | (picasa)

„Gehe nie ohne klare Zielvorstellung in ein wichtiges Gespräch mit dem Kunden.“ Diese Aussage von Rupert Hasenöhrl und viele weitere kamen beim buildUP Plattformabend drückten dem tandemübergreifenden fachlichen Austausch im Kreis der Jungunternehmer und Seniorexperten ihren Stempel auf.

Einleitend stellte Hans Hueter, Vorsitzender des WdF das Wirtschaftsforum der Führungskräfte Kärnten kurz vor und gab Einblick in das Jahresprogramm, das sich von Topgesprächen mit Entscheidungsträgern des Landes bis hin zum Forum Wasserleonburg, der Sommerveranstaltung spannt, die sich alljährlich einem Zukunftsthema widmet.
 

Im Anschluss teilten drei Seniorexperten in Kurzvorträgen ihre reiche Erfahrung zum Thema Vertrieb und Marketing: Bernhard Holzer steckte zu Beginn das ‚Spielfeld‘ ab. Welche Kräfte wirken am Markt, wie stark sind die Abhängigkeiten, denen sich jungen Unternehmen gegenübersehen. Dies untermauerte er mit vielen Beispielen aus langjähriger Industrieerfahrung. Er schloss mit einem Beispiele eines Maschinenbauunternehmens, das in einem Nischensegment global ausschließlich über Facebook enormen wirtschaftlichen Erfolg einfährt.

Reinhard Huber skizzierte Wege zum Kunden, berichtete auch von unkonventionellen Wegen zum richtigen Ansprechpartner, wies aber zugleich auf die Bedeutung hin, die Ansprache neuer Kunden stets respektvoll und rechtlich einwandfrei zu gestalten.
 

Rupert Hasenöhrl schließlich bot in seinem Referat unter dem Titel ‚Endlich ein Kundentermin – was nun?‘ sieben griffige Tipps, Kundengespräch erfolgreich zu führen. Tipps, die erstens fast immer wirkten, und zweitens genau zu häufig sträflich vernachlässigt würden:

  1. Sei immer zu früh bei einem Termin, pünktlich ist zu spät.
  2. Gehen mit einer klaren Zielvorstellung über das Ergebnis ins Gespräch.
  3. Agenda Setting: Sprich das Ziel klar aus. Verkäufer und Gesprächspartner sind gleichwertige Partner.
  4. Gib dem Gesprächspartner Zeit, ins Gespräch zu kommen. Hole ihn verbal ab.
  5. Kunden wollen reden. Gute Fragen zu stellen, hält das Gespräch am Laufen.
  6. Schließe das Gespräch aktiv ab und fasse die next steps zusammen. Beide sollten nächste Schritte setzen, nur so kommt ein Commitment seitens des Kunden zustande.
  7. Sei pünktlich auch beim Abschluss.
     

Dass es wichtig ist, manchmal Regeln zu brechen, dokumentierte er selbst, indem er die Vorgabe, für den Vortrag keine mediale Unterstützung vorzusehen, ein Set von Ski mitbrachte – die Marke Fischer wies auf seine erste berufliche Erfahrung hin.

Verhandlungen mit verteilten Rollen zu führen, den Kundennutzen – nicht nur als Schlagwort - im Blick zu haben, aktiv Vertrauen aufzubauen und neben technischen Produktfeatures auch die emotionalen Aspekte nicht außer Acht zu lassen – alle diese Themen spiegelte die abschließende Diskussion, die am Buffet noch lange ihre Fortsetzung fand.



Wir danken den Seniorexperten und den JungunternehmerInnen für die spannende Diskussion und dem WdF Kärnten für die Kooperation bei dieser buildUP Veranstaltung!






 
Verantwortung zeigen! Netzwerk | STRASSER & STRASSER | Mail: kontakt(at)verantwortung-zeigen.at | Tel.: +43(0)463|507755-0
VZ! finanziert sich über die Beiträge der Netzwerkunternehmen und arbeitet ohne öffentliche Mittel. Ein Danke allen, die mit dabei sind!