Gemeinsam die Zukunft verbessern

Als Sozialorganisation liegt unser Schwerpunkt darin, uns mit der unmittelbaren Not von Menschen zu beschäftigen. Darüber hinaus haben wir jedoch nicht nur eine Verantwortung den Menschen gegenüber, die wir in aller Vielfalt begleiten, sondern auch eine weltweite gesellschaftspolitische Verantwortung, um Hintergründe zu verstehen und Zusammenhänge aufzuzeigen, die in der herkömmlichen Debatte oft zu kurz kommen. Diesen Zusammenhängen dürfen wir uns heute nicht mehr entziehen, wir haben eine Verantwortung wahrzunehmen“, fasst Mag. Dr. Hubert Stotter das Nachhaltigkeitsengagement zusammen.

Menschen respektvoll zu begegnen, sie zu begleiten und entsprechend ihren individuellen Möglichkeiten zu fördern, ist einer der Grundsätze der Diakonie de La Tour. Um auf die individuellen Bedürfnisse eingehen zu können und unseren Einsatz im Dienste der Menschlichkeit so gut wie möglich zu erfüllen, verrichten wir unsere Arbeit mit größter Sorgfalt. Dazu gehört auch, unsere Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Menschen mit Behinderung selbstkritisch zu betrachten, um pädagogisch nachhaltig handeln zu können und Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen. Nachhaltigkeit bedeutet für uns auch ganz wesentlich, wirtschaftlich auf lange Sicht erfolgreich sein zu können.



Vernetzt und verwurzelt

Die Diakonie de La Tour ist die größte soziale Arbeitgeberin in Treffen, Waiern und dem ganzen Bezirk Feldkirchen. Wir fühlen uns mit allen Standorten sehr verbunden, etwas ganz Besonderes ist für uns unsere 140-jährige Präsenz in Treffen und Waiern. Wir wollen unser Umfeld stärken, deshalb vergeben wir Aufträge prioritär an regionale Firmen. Wir selbst leisten ebenfalls unseren gesellschaftlichen Beitrag, z. B. finanzieren wir unsere mobile Hospizarbeit großteils selbst. Ermöglicht wird das durch 165 ehrenamtliche MitarbeiterInnen, die kärntenweit über 16.000 Betreuungsstunden (2015) pro Jahr leisten. Wir unterstützen das Projekt „Westbahnhoffnung“ in Villach mit Mitteln aus den Budgets unserer anderen Fachbereiche. Seit 2010 haben wir als Mitglied des Netzwerks „Verantwortung zeigen!“ zudem über 100 Projekte gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft umgesetzt.

Respektvoll.Miteinander

Bereits unser Slogan spricht für unser nachhaltiges Leitbild, welches Maßnahmen zur Wahrnehmung unserer, über gesetzliche Standards hinausgehenden, gesellschaftlichen Unternehmens-verantwortung berücksichtigt. Im Zuge der Kooperationen wurden folgende Leitsätze neu formuliert und für verschiedene Kommunikationskanäle aufbereitet:

-      Transparente Kommunikation und Offenlegung: z. B. all unserer Spenden. Unsere Zeitung „Mit.Menschen“ ist ein wichtiges Medium Themen und auch das Engagement unserer Mitarbeiter greifbar und ansprechend aufbereitet weiterzugeben.

-      Aktive MitarbeiterInnenförderung: Flexible Arbeitszeiten und Bildungskarenzen, Aus- und Weiterbildungen über die eigene Akademie de La Tour mit einem Spektrum von Führungskräfteschulungen an der pädagogischen Hochschule Klagenfurt bis zur Lehre für Jugendliche mit Lernbeeinträchtigungen in den Bereichen Gastronomie, Gärtnerei, Tischlerei oder Malerei.

-      Bildungskooperationen: Universitätslehrgang „Inklusionsbegleiter“ an der Alpen-Adria Universität Klagenfurt, Mitglied im Qualifizierungsverbund mit Engagement für das Projekt „Chancen leben, Zukunft gestalten“ des Berufsförderungsinstitutes.

-      Betriebliche Gesundheitsförderung: Unter dem Titel gesund.miteinander werden zahlreiche Maßnahmen zur Steigerung der MitarbeiterInnenzufriedenheit und -gesundheit angeboten wie z. B. Rückenfit-Trainings, Massageangebote, Anti-Stress Workshops und Entspannungstrainings, vergünstigte Impfaktionen und Gesundenuntersuchungen.

-      Ökologisch bauen, arbeiten und leben: Baufirmen aus der Region, eigene Nahwärmeanlage. Die Diakonie de La Tour garantiert so völlig CO2 neutrale Wärmebereitstellung.

-      Energieeffizienz und Klimaschutz: Versorgung zu 100% mit Ökostrom. Die Diakonie de La Tour betreibt insgesamt drei Nahwärmeanlagen, thermische Solaranlagen an 5 Standorten, zwei Photovoltaikanlagen und versorgt ein Passivhaus mit regionaler Stückgutheizung.

-      Klug einkaufen, effizient verbrauchen, besonnen entsorgen: Einkauf regionaler Bio-Produkte, Auslieferung von 4.500 Essen pro Tag in die Standorte, Inputs zum Stromsparen und Papiersparen.

-    Qualitätssicherung: Unsere Altenheime sind mit dem E-Qalin Gütesiegel ausgezeichnet.


Erarbeitet von Stefanie Weber und Richard Groier.

Februar 2017



Wir danken Dr. Caroline Weberhofer vom Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaften für die Zusammenarbeit!





 
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