Rückblick | buildUP Plattformabend 'Finanzierung' | 26.01.2017

Junge Unternehmer müssen ihre Ideen finanzieren. Was es dabei zu beachten gilt, dazu bot der buildUP Plattformabend am 26. Jänner 2017 bei Neudoerfler Office Systems in Klagenfurt Mentoren wie Mentees viel Praxiswissen und Raum für Diskussion.
 


Alle Fotos zum buildUP Plattformabend "Finanzierung" | (picasa)

„Schau, dass du immer mehr einnimmst als du ausgibst und dass du immer Reserven hast.“ Diese zwei scheinbar simplen Weisheiten und viele weitere kamen beim buildUP Plattformabend zur Sprache, der Gelegenheit zum tandemübergreifenden fachlichen Austausch im Kreis der Jungunternehmer und Seniorexperten gab.

Einleitend stellte Manuel Pichler, Standortleiter der Neudoerfler Geschäftsstelle Kärnten/Osttirol den Büromöbelanbieter kurz vor, der den anregenden Rahmen für den Netzwerkabend bot. Büromöbel von elegant bis jung und cool konnten besichtigt und bei der Veranstaltung auch im Echtbetrieb getestet werden.

Im ersten Teil der Veranstaltung brachten drei Seniorexperten ihre reiche Erfahrung zum Thema Finanzierung ein: Gottfried Wulz erläuterte aus unterschiedlichen Perspektiven alternative Formen der Finanzierung entlang der Start- und Aufbauphase von Unternehmen, Bernd Wolscher gab sehr persönlich Einblick in die Herausforderungen der Finanzierung im überkritischen Umfeld und Günther Zikulnig rundete mit Ausführungen zur Relevanz von Liquidität den fachlichen Input ab.

„Die Welt ist schlecht, Finanzierung von außen birgt immer Gefahr. Seien Sie vorsichtig“, so Zikulnig. Ins gleiche Horn blies Wulz: „Schlimm sind Kapitalgeber, die schnell reich werden wollen. Es gibt nicht nur Business Angels, sondern auch Business Devils, dies muss Ihnen als junger Unternehmer immer bewusst sein.“

Für einen Finanzinvestor steht immer die Rendite im Mittelpunkt, ein strategischer Partner will Einfluss haben und Einfluss nehmen, will das Unternehmen oder auch den Unternehmer selbst letztendlich gewinnen. Damit gelte es, im Gesellschaftsvertrag Einfluss genau zu regeln und da ist auch vieles möglich, wenngleich Wulz meint: „Ich habe wenige gute und viele schlechte Verträge gesehen“. Besonders wichtig sei es zu regeln, „was ist, wenn es sehr gut und wenn es sehr schlecht läuft“. Zikulnig bestätigt: „Abhängigkeit ist ein zentrales Thema gleich nach Liquidität und Umsatz“.

Auch die Wahl der Rechtsform sei ein entscheidender Faktor. „Halten Sie Ihre Konstruktion möglichst einfach, dann können Sie sich auf Ihr Produkt konzertieren“, rät Wolschner aus Erfahrung. Die GmbH sei die wohl sicherste und am besten ausjudizierte Gesellschaftsform, die vieles im Gesellschaftsvertrag sauber regeln lässt.

Den Bogen der weiterführenden Diskussion rundeten Themen der Patentanmeldung sowie der Notwendigkeit der zeitnahen Abrechnung und der Einhaltung von Zahlungsfristen durch die Kunden ab. „Da liegt viel Geld, das Sie brauchen werden“.




Wir danken den Seniorexperten und den JungunternehmerInnen für die spannende Diskussion und Neudoerfler für die Räumlichkeiten für diese buildUP Veranstaltung!
 






 
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