Rückblick | build UP! Praxisnachmittag | Ideen finanzieren. Aber wieviel Risiko dabei nehmen? | 19.02.2016

Angehende Unternehmer müssen ihre Ideen finanzieren. Aber wie viel Risiko sollen sie dabei nehmen, um auf lange Sicht erfolgreich zu werden? Dieser Frage widmete sich eine buildUP Plattformveranstaltung am 19. Februar 2016 in Tonhof in Maria Saal, die in Kooperation mit dem KWF stattfand.


Praxisnachmittag | Ideen finanzieren. Aber wieviel Risiko dabei nehmen?  Alle Fotos (picasa)

Die Förderung von Jungunternehmern und Start-up’s ist aus Sicht des Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds (KWF) mehr als Starthilfe für neue Technologien und innovative Produkte. Marktkenntnisse und kaufmännische Kompetenz erst stellen sicher, dass aus Produkten auch Umsätze und Erträge werden.

„Es gilt, das Ding zu steuern, egal wie das Wetter draußen ist“, so Stefan Schwarzenbacher, Leiter des  Bereichs Finanzierung und Risikoanalyse beim KWF in seinem Vortrag. Neben den Fakten zu Förderung und Beteiligungsmodellen, die der KWF für Start-up’s bereit hält, stellt der Referent im einleitenden Vortrag auch viel Hintergrundwissen und Erfahrungen in den Dialog mit den anwesenden Jungunternehmern und Seniorexperten. „Wer ist dein Markt: Diese Frage muss genau beantwortbar sein, um erfolgreich zu sein."

Nach Vortrag und erster Diskussion im Erdgeschoß des alten Gebäudes wechselte das Ambiente. Im ersten Stock, im alten literaturträchtigen Raum öffneten die Seniorexperten ihre Erfahrungsschatztruhe und gaben den Jungunternehmern – und einander wohl auch – viele Erfahrungen und auch unterschiedliche Blickwinkel zum Aufbau eines Unternehmens mit. Einige Kernaussagen des wahrlich inhaltsvollen und anregenden Nachmittags, der schlussendlich weit in den Abend reichte: Kümmere dich weniger um ein perfektes Produkt als um den Markt. Gespräche – Gespräche – Gespräche und Kontakte zählen. Und nicht aufgeben; besser 5x reden als einmal, besser 50x als 5x.

Denn, wie Hans Hueter formulierte: „Ohne Marktzugang braucht du nicht über Finanzierung zu reden“. Und vielleicht ist es in der heutigen Zeit doch richtiger, eine große Idee global zu verkaufen als für einen Prototyp rasch regional erste Kunden zu suchen; Gedanken von Simon Grasser, die wohl alle Tandems weiter beschäftigen werden. Und eine Diskussion, die ihre Fortsetzung bei den nächsten Plattformveranstaltungen finden wird.

Wir danken dem Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds für die Zusammenarbeit in Rahmen dieser buildUP Veranstaltung!





 
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