VZ Thementag 2013 . Licht am Horizont

Eine hochkarätige Runde engagierter Führungskräfte hat sich am 28. August beim diesjährigen Thementag versammelt, um sich im Rogner Bad Blumau Gedanken über die Zukunft in Wirtschaft und Gesellschaft zu machen.

VZ Thementag 2013 | Alle Fotos (picasa)

VZ Thementag 2013 | Zusammenfassung (pdf)

Die Fragestellung, der sich die TeilnehmerInnen stellten lautet: Wie sehen Wirtschaft und Gesellschaft Jahr 2050 konkret aus? Wie wird es uns dann gelungen sein, Wirtschaftskreisläufe und Zusammenarbeit so zu gestalten, dass 9 Milliarden Menschen gut auf unserer Erde leben können? 

Die Direktorin des Hotel Rogner Bad Blumau Melanie Franke führte als Gastgeberin durch das Areal. “Wir arbeiten konsequent am  ‚Weniger ist mehr‘ und hinterfragen regelmäßig alle Abläufe auf ihre Nützlichkeit für die Zukunft. Es braucht heute eine gewisse Radikalität der Veränderung.“ Mehr noch, „es braucht bis 2050 ein radikal verändertes politisches System, um zukunftsfähig zu werden“, fasst Richard Oswald, Geschäftsführer des ATRIO Villach die Ergebnisse seiner Arbeitsgruppe zusammen. Dazu wollen die Repräsentanten des Netzwerks auch mit politischen Entscheidungsträgern in Verbindung treten.

Eine andere Arbeitsgruppe erörtert, wie wichtig eine Regionalisierung der Wirtschaftskreisläufe ist. Allein im Verantwortung zeigen! Netzwerk gibt es eine Fülle ungenutzter Kooperationspotentiale, die typische win-win‘s wären und die die Teilnehmer künftig auch verstärkt untereinander nutzen wollen. Die Unternehmen können und sollen auch zur Bewusstseinsbildung bei Konsumenten und Aktionären beitragen und so ein Umdenken in Richtung Nachhaltigkeit fördern. „Wir selbst können und wollen verstärkt Vorbild für eine nachhaltige Wirtschaft sein“, so Ferdinand Sereinig, Direktor von Philips am Standort Klagenfurt.

Auch die Lebenswelt des Einzelnen muss sich ändern. 2050 werden die Menschen miteinander, nicht mehr nebeneinander leben. Jeder hat gelernt, seine Talente und Fähigkeiten der Gesellschaft zur Verfügung zu stellen und jeder wird wertgeschätzt und gebraucht. Behinderung, Internationalität und Alter machen keinen Unterschied mehr. „Eigenverantwortung gewinnt wieder an Wert und das tut dem Einzelnen und der Gesellschaft gut“, so Gerd Rücker von JMB Fashion Team.

Abgerundet wurden die intensiven Diskussionen übrigens durch abendliche Reflexionen von Univ.-Prof. Dr. Peter Heintel und das gemeinsame Kochen von selbstgeerntetem steirischem Kürbis in seinen herbstlichen Facetten und guten steirischen Wein. „Weniger ist in Zukunft sicher mehr und Qualität muss wieder vor Quantität gestellt werden“, so der einhellige Tenor der Führungskräfte spät abends im Bus auf der Rückreise.


Ein ganz herzliches Dankeschön an Melanie Franke und Ihrem Team für die Gastfreundschaft und Herrn Professor Heintel für die so bewährte Begleitung des Tages.


 
Verantwortung zeigen! Netzwerk | STRASSER & STRASSER | Mail: kontakt(at)verantwortung-zeigen.at | Tel.: +43(0)463|507755-0
VZ! finanziert sich über die Beiträge der Netzwerkunternehmen und arbeitet ohne öffentliche Mittel. Ein Danke allen, die mit dabei sind!