Ein Bericht zum Grundlagenseminar

Nachhaltigkeitsmanagement kompakt
11. - 12. April 2013, Faakersee

Gerne möchte ich meine Eindrücke zu diesem Grundlagenseminar festhalten und an die „Verantwortung zeigen!“ Interessierten hier weitergeben.

Ein Bericht von Dr. Oetker Geschäftsführer Hans Raunig

Wichtige Erkenntnis: Bei unserem Seminar waren 8 MitarbeiterInnen von 3 Firmen vertreten. Von Dr. Oetker alleine fünf. Wichtig ist, dass aus der jeweiligen Firma ein „Entscheider“ und ein „Macher“ dabei sind, weil die Erfolg bringende innerbetriebliche Kommunikation zwischen diesen beiden einen wichtigen Meilenstein, aber auch Stolperstein darstellt. Es ist kein Thema, das sich zum „Delegieren“ eignet.

Inhaltlich weiss ich jetzt besser zwischen Nachhaltigkeit und CSR (Corporate Social Responsibility) zu unterscheiden. Spannend die Definitionsbeispiele vom "Ehrbaren Kaufmann im Mittelalter“ bis zur letzten Definition der europäischen Kommission – CSR = „Die Verantwortung von Unternehmen für ihre Auswirkung auf die Gesellschaft“. Spannend auch die Gruppenarbeit: Welche Auswirkungen haben gesellschaftliche Entwicklungen (Demographie, Sucht, Burnout, Entfremdung, Vertrauenskrise, Klimawandel etc.) auf das eigene Unternehmen und welche Anspruchsgruppen (Eigentümer, Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter, Behörden, Medien etc.) sind als Teil der Gesellschaft für unser Unternehmen relevant? Die Themenbereiche wurden sehr kompakt und vor allem sehr praxisnah dargestellt.

Der Übergang von der Theorie zur Praxis erfolgt durch „Die sieben Verantwortung zeigen!“ Handlungsfelder, welche Frau Dr. Iris Straßer perfekt in eine A3 seitige Zusammenfassung über alle Aktionsfelder (Unternehmensführung, Arbeitsplatz, Markt, Umwelt, Umfeld, Kommunikation und Gesellschaft) mit einer Fülle von praktikablen Massnahmen eingearbeitet hat. Diese Aktionsfelder wurden in 2 Gruppenarbeiten (1 Mal für ein „anwesendes“ Unternehmen und 1 Mal für das „eigene“ Unternehmen - somit als Innen- und Außensicht) praxisnah befüllt.


Motivationsstatement
eines Teilnehmers:
Du musst heute d’rauf schaun, dass es dein Enkel hat, wenn er‘s braucht.
= ENKELTAUGLICHKEIT!
 

 

 
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