Kollegiale Beratung

Diakonie Kärnten gemeinnützige BetriebsgmbH

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Hintergrund & Auslöser
Die Diakonie Kärnten ist im Jahr 2004 durch einen Zusammenschluss der Diakonie Waiern und der Stiftung Elvine de La Tour entstanden. Zwei bisher getrennte Organisationen kamen unter ein „gemeinsames Dach“ und erhielten eine neue Struktur. Im Zuge dessen wurden alle Führungspositionen neu ausgeschrieben und besetzt - teils mit bestehenden und teils mit neuen Führungskräften. Ziel war es, sich von patriarchalen Strukturen abzuwenden und hin zu einer funktional differenzierten Organisation zu gelangen. Um die Führungskräfte auf diesem Weg zu begleiten wurde im Jahr 2006 ein Führungskräftelehrgang initiiert, an dem ein Großteil der Führungskräfte der dritten Ebene teilnahm. Im Rahmen dieses Lehrganges merkten die Führungskräfte, wie fruchtbringend ein Austausch mit den Kollegen aus den verschiedenen Fachbereichen sein kann - zumal sich die Organisation in einem ständigen Wachstumsprozess befindet. Daher wurde die Forderung von verschiedenen Seiten laut, diesen kollegialen Austausch durch ein geeignetes Instrument weiterzuführen. Da der Informationsaustausch, das voneinander und miteinander Lernen in der Diakonie Kärnten „groß geschrieben wird“, wurde im Jahr 2008 eine Projektgruppe zum Thema KOLLEGIALE BERATUNG (KB) gegründet, die das Projekt umsetzte.
Ziel des Projektes ist die systematische Vernetzung der Teamleitungen unterschiedlicher Fachbereiche und gegenseitige Unterstützung in herausfordernden Führungssituationen. Das Lernen voneinander, das einander Unterstützen und das gemeinsame Bearbeiten von schwierigen Situationen soll damit gefördert werden. Das Angebot wird über die Supervision hinaus als weitere Möglichkeit der Unterstützung von Führungskräften und zur Stärkung von Führungskräften in ihrer Führungsrolle und ihrer oftmals herausfordernden Tätigkeit gesehen.

Die zentralen Ergebnisse & Wirkungen vorweg
Die Rückmeldungen der Führungskräfte sind sehr positiv. Sie erhalten im Rahmen der kollegialen Beratung wertvolle Tipps, können sich teilweise Coachingeinheiten ersparen, da sie durch die KB in kurzer Zeit viele Inputs erhalten und dadurch neue Sichtweisen gewonnen haben. Sie können voneinander lernen, ihre Erfahrungen austauschen, sich ganz unkompliziert wechselseitige Unterstützung holen und außerdem können sie sich in verschiedenen Rollen üben – Moderator/-in, Berater/-in, Fallbringer/-in, Zuhörer/-in.

Vorgehensweise im Projekt
Im Herbst 2007 erhielt die Personalentwicklung die Freigabe der Geschäftsführung für die Initiierung des Projektes „Kollegiale Beratung“. Im Jänner 2008 wurde eine Projektgruppe gebildet. Kriterien waren: Die Teilneh-mer müssen Führungskräfte der dritten Ebene sein, jeder Fachbereich sollte durch einen Teilnehmer vertreten sein, die Teilnehmer sollen freiwillig daran teilnehmen. Es meldeten sich daraufhin gleich einige Freiwillige und die Projektgruppe startete dann mit ihrem ersten Treffen im März 2008.

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MitarbeiterInnen:
950

Gründungsjahr:
2004

KONTAKT

Ansprechpartnerin:
MMag. Susanne Prentner
Harbacher Straße 70
A-9020 Klagenfurt
www.diakonie-kaernten.at

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